Zertifizierte Kassensysteme für die Gastronomie.

Unsere Softwarelösungen sind 100% finanzamtskonform.

Mit Amadeus360 sind Sie bestens für die Zukunft gerüstet.

Kassensicherungsverordnung (TSE)

Die neue Kassensystem-Fiskalisierung ab 2020 in der Gastronomie

Die neue Kassensicherungsverordnung, die zum 1. Januar 2020 in Kraft treten soll, sorgt derzeit für Diskussion in der Gastronomie-Branche. Mit der Amadeus360 Kassensystem-Lösung sind Sie auf der sicheren Seite und können den kommenden Anforderungen entspannt entgegensehen.

Der Hersteller unseres Kassensystems Amadeus360 arbeitet seit nunmehr 3 Jahren führend an der einheitlichen Exportschnittstelle für Bewegungsdaten aus Kassensystemen innerhalb der Taxonomie-Arbeitsgruppe des DFKA (Deutscher Fachverband für Kassen- und Abrechnungssystemtechnik e.V.) mit. Somit konnte die Exportfunktion im Kassensystem Amadeus360 bereits umgesetzt und die TSE (technische Sicherheitseinrichtung) voll implementiert werden - als erstes Kassensystem in Deutschland. 

"Mit Amadeus360 sind unsere Kunden auf dem neuesten Stand was die Umsetzung der neuen Richtlinien betrifft. Durch unser maßgebliches Mitwirken in der Taxonomie Arbeitsgruppe erhalten wir immer die neuesten Infos und Anforderungen an die neue Kassensicherungsverordnung lange bevor diese veröffentlicht werden und können sofort an der Umsetzung arbeiten. Das macht uns zum Vorreiter in Sachen Fiskalisierung, unsere Kunden sind bestens für die Zukunft gerüstet, der Gastronom kann entspannt arbeiten". (Zitat Dr. Mirco Till, Hersteller der Amadeus360)

Warum wird die neue Kassensicherungsverordnung eingeführt?

Die neue Verordnung vom deutschen Bundesfinanzministeriums (BMF) tritt voraussichtlich am 1. Januar 2020 in Kraft. Sie wurde bereits am 22. Dezember 2016 durch das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz) eingeführt und hat das Ziel, Manipulationen der Kassensoftware zu verhindern. Dazu müssen alle elektronischen Kassensysteme in Zukunft eine technische Sicherheitseinrichtung, kurz TSE genannt, vorweisen, die vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) zertifiziert ist. Die Kassendaten werden unmittelbar an die TSE gesendet, wodurch das Finanzamt in der Lage ist, durch Software-Änderungen oder Lücken eine mögliche Manipulation der Aufzeichnungen festzustellen. Ähnliche Regelungen gelten in vielen EU-Ländern, wie beispielsweise die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) seit 2017 in Österreich. Die in Deutschland bereits geltende GoBD, welche die Unveränderbarkeit von Transaktionen regelt, gilt weiterhin.

Was bedeutet das ab 1. Januar 2020?

  • Einführung der TSE (zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung)
    Alle Kassensysteme müssen ab 1. Januar 2020 über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen, worüber die Aufzeichnungen des Kassensystems gesichert werden. Die TSE muss vom BSI zertifiziert sein und sowohl über ein Sicherheitsmodul (mit dem alle Kasseneingaben inklusive Fehler und Stornos protokolliert werden), ein Speichermedium als auch über eine einheitliche digitale Schnittstelle verfügen, über welche die Daten sicher und manipulationsfrei an das Finanzamt übertragen werden.
     
  • Kassennachschau
    Das Finanzamt kann ohne Vorankündigung bereits seit 1. Januar 2018 Kassenkontrollen durchführen.
     
  • Belegausgabepflicht
    Zu jedem Geschäftsvorfall muss ein Beleg in elektronischer oder digitaler Form erstellt und an den Gast ausgehändigt werden. Diese Belegpflicht soll nachträgliche Stornierungen eindämmen bzw. verhindern.
     
  • Kassenmeldepflicht
    Spätestens zum 31. Januar 2020 muss jede elektronische Kasse beim zuständigen Finanzamt gemeldet werden. Hierbei ist Art und Anzahl der Kassen meldepflichtig.

Welchen Handlungsbedarf habe ich als Gastronom?

Sie arbeiten mit dem Kassensystem Amadeus360? Dann sind Sie bestens für die neue Kassensicherungsverordnung gerüstet. Bitte nehmen Sie rechtzeitig mit Ihrem Gewinnblick-Partner Kontakt auf. Die Nachrüstung kann jedoch erst durchgeführt werden, sobald das BSI die endgültige Zertifizierung der TSE-Schnittstelle vollzogen hat, wir rechnen damit nicht vor Dezember 2019. Sie arbeiten mit einem anderen elektronischen Kassensystem? Kontaktieren Sie Ihren Kassenpartner und fragen Sie nach der Möglichkeit einer Nachrüstung. Elektronische Kassen, die nicht mit einer zertifizierten TSE (technische Sicherheitseinrichtung) nachrüstbar sind, entsprechen ab 1. Januar 2020 nicht mehr den aktuellen Anforderungen und dürfen somit nicht mehr eingesetzt werden.

Gibt es Übergangsfristen oder Ausnahmen?

Die Kassensicherungsverordnung tritt mit Stichtag 1. Januar 2020 in Kraft. Bis jetzt hat der Gesetzgeber keine weiteren Informationen zu etwaigen Übergangsfristen bekannt gegeben. Für Kassensysteme, die nach dem 25. November 2010 und vor dem 1. Januar 2020 angeschafft wurden und die aus baulichen oder technischen Möglichkeiten die neuen Richtlinien nicht umsetzen können, wurde lediglich eine Schonfrist angekündigt. Das heisst diese Kassensysteme können noch bis 1. Januar 2023 genutzt werden, die Unmöglichkeit der Umsetzung muss jedoch nachgewiesen sein, weiterhin muss die Verfahrensdokumentation vorliegen.

Tipps zur Kassensicherungsverordnung

  1. Prüfen Sie Ihr Kassensystem
    Stellen Sie sicher, dass Ihr Kassensystem bzw. Ihre Kassensoftware auch ab 1. Januar 2020 finanzkonform arbeitet.
     
  2. Bleiben Sie informiert
    Auf unserer Webseite informieren wir Sie über eventuelle Neuigkeiten zur Kassensicherungsverordnung. Besuchen Sie uns wieder auf www.gewinnblick.de.
     
  3. Wechseln Sie rechtzeitig Ihr System falls nötig
    Sie wollen gelassen den neuen Vorschriften begegnen? Dann kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Kassensystem-Wechsel, falls Ihre Kasse nicht nachrüstbar ist.
     
  4. Profitieren Sie von unseren digitalen Kassensystem-Lösungen
    Entlasten Sie Ihre Mitarbeiter, gestalten Sie Ihre Arbeitsabläufe und Ihren Arbeitsalltag entspannt und effizient mit unseren digitalen Kassensystem-Lösungen der Amadeus360 - 100% finanzamtkonform. Wir beraten Sie gerne.

GoBD konform.

Die Bedeutung der GoBD.

Die Abkürzung GoBD steht für „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ und wurde vom Bundesministerium für Finanzen (BMF Deutschland) in seinem Schreiben am 14. November 2014 veröffentlicht.

Wer ist betroffen?

Sie sind von allen Buchführungs- bzw. Aufzeichnungspflichtigen zu beachten und ersetzen ab dem Zeitpunkt ihrer Gültigkeit die bisher geltenden Grundsätze ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) und die Grundsätze zum Datenzugriff und Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU).

Gültigkeit.

Die darin enthaltenen Regelungen gelten seit 01.01.2015. Nach Ablauf einer Übergangsfrist bis Ende 2016 sind sie nun in vollem Umfang seit Januar 2017 in Kraft.

Arbeitet Amadeus360 GoBD-konform?

Ja, Amadeus360 wurde bereits in seinen Vorversionen Amadeus I und Amadeus II im Jahre 2014 durch die Firma audicon zertifiziert.

RKSV konform.

Die Abkürzung RKSV steht für Registrierkassensicherheitsverordnung. Es handelt sich um eine Verordnung des Bundesministers für Finanzen Österreich.

Die Anforderungen im Detail:

  • Die Kasse muss eine Kassenidentifikationsnummer aufweisen, die über FinanzOnline gemeldet werden muss.
  • Die Kasse muss über eine geeignete Schnittstelle zu einer Sicherheitseinrichtung (HSM oder Chipkartenleser) mit einer Signaturerstellungseinheit verfügen.
  • Jeder Beleg muss mit einem maschinenlesbaren Code versehen werden.
  • Jeder einzelne Barumsatz, sowie die nachfolgenden erklärten Monats- und Schlussbelege, werden elektronisch signiert. Dabei ist eine elektronische Signatur von der Signaturerstellungseinheit anzufordern und auf dem zugehörigen Beleg als Teil des maschinenlesbaren Codes anzudrucken.
  • Die Kasse muss einen Startbeleg, der eine Prüfung entsprechend §6(4) RKSV ermöglicht, erzeugen können.
  • Ein Datenerfassungsprotokoll (DEP), in dem jeder einzelne Barumsatz inkl. der elektronischen Signatur zu erfassen und abzuspeichern ist, ist zu führen.
  • Die in der Registrierkasse erfassten Barumsätze werden laufend aufsummiert (Umsatzzähler).
  • Der Umsatzzähler muss mit dem Verschlüsselungsalgorithmus AES 256 verschlüsselt werden können.
  • Das Datenerfassungsprotokoll muss jederzeit entsprechend exportiert werden können.
  • Die Kasse muss im Falle einer planmäßigen Außerbetriebnahme der Registrierkasse einen Schlussbeleg mit Betrag Null (0) erstellen können.
  • Eine quartalsweise Sicherungsfunktion, die es ermöglicht die Daten des Datenerfassungsprotokolls auf einen externen Datenträger zu speichern, muss zur Verfügung stehen.
  • Die Registrierkasse darf keine Vorrichtungen enthalten, über die das Ansteuern der Sicherheitseinrichtung umgangen werden kann.

Wer ist betroffen?

Die Registrierkassensicherheitsverordnung richtet sich primär an Kassenhersteller, Softwareentwickler und Handelsunternehmen, die Registrierkassen auf den Markt bringen.

Gültigkeit der RKSV.

Die Verordnung gilt in Österreich seit 01.04.2017.

Arbeitet Amadeus360 RKSV-konform?

Ja, Amadeus360 erfüllt ab Version 1.4.1 alle oben genannten Punkte der RKSV. Wir sind zertifizierter A-Trust-Partner.

Weiterführende Informationen.

Eine detaillierte Beschreibung der GoBD finden Sie hier.

Die detaillierten Anforderungen der RKSV finden Sie hier.

Informationen zur A-Trust finden Sie hier.

Kontaktieren Sie uns.

Tel: +49 8171. 480 07 25